Ansprechpartnerin/Trainerin:

Svenja Redmer
Tel.: 0176-37970170

Gerätturnen

Gerätturnen ist eine Individualsportart mit dem Ziel, an Turngeräten bestimmte Übungen nach vorgegebenen Kriterien der Technik und Haltung in verschiedenen Verbindungen auszuführen. Wettkampfmäßiges Geräte- und Bodenturnen wird auch als Kunstturnen bezeichnet und ist seit 1896 eine olympische Sportart.

Friedrich Ludwig Jahn (1778–1852) gilt als der Schöpfer und Ideengeber der frühen Turnbewegung in Preußen, was ihm später den Ruf des „Turnvaters“ einbrachte.
Der erste öffentliche Turnplatz in der Berliner Hasenheide (1811) war sein Werk. Er wollte die männliche deutsche Jugend als Guerilla im Kampf gegen Napoleon ausbilden. Sein Bemühen um die Entwicklung des Turnens galt auch der Realisierung seiner Erziehungs- und Bildungsabsichten: „Die Turnkunst soll die verlorene Gleichmäßigkeit der menschlichen Bildung wiederherstellen“.

Die von Jahn und seinen Vorturnern auf dem Turnplatz in der Hasenheide demonstrierten Vorstellungen von der Deutschen Turnkunst sind im Turnbetrieb bis heute in Geltung geblieben, ebenso viele Bezeichnungen der Jahn’schen Turnsprache. In den folgenden Jahren wurden viele Turnvereine und schließlich der Deutsche Turner-Bund gegründet. Aus dem Turnen entwickelte sich schließlich das Gerätturnen nach hundert Jahren als Weltsportart.

Im Wettkampfbereich, weiblich, sind (in olympischer Reihenfolge) vier Geräte „Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden“ üblich.
Im Wettkampfbereich, männlich, sind (in olympischer Reihenfolge) folgende sechs Geräte: „Boden, Pauschenpferd, Ringe, Sprung, Barren und Reck“ üblich.

 

Trainings Zeiten:

Montag:    17.00 - 18.30 Uhr, Schiffsthalhalle

Mittwoch:  16.00 - 17.30 Uhr, Sporthalle der Gemeinschaftsschule
                                           (ehemals Realschule)

Freitag:     14.30 - 16.30 Uhr, Hans-Korth-Mehrzweckhalle

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