§ 3 Mitgliedschaft

1.
Mitglied kann jede natürliche Person werden.

2.
Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschriften der gesetzlichen Vertreter. Gegen eine schriftlich zu begründende Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand kann der Antragsteller ( in dieser Satzung sind Personen- und Funktionsbezeichnungen geschlechtsneutral zu verstehen )das Schiedsgericht innerhalb einer Frist von 14 Tagen anrufen. Die Frist beginnt mit dem Zugang des Ablehnungsschreibens bei dem Antragssteller. Das Schiedsgericht entscheidet abschließend.

3.
Vereinsmitglieder im Sinne dieser Satzung sind:

a) Ordentliche Mitglieder:

Ordentliche Mitglieder sind natürliche Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.

b) Jugendmitglieder:

Jugendmitglieder sind natürliche Personen, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

c) Kooperative Mitglieder:

Kooperative Mitglieder sind juristische Personen, andere Personen und Vereinigungen, Schulen usw..

d) Ehrenmitglieder:

Ehrenmitglieder sind ordentliche Mitglieder, die von der Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied gewählt worden sind. Sie sind von der Zahlung von Beiträgen und von Umlagen gem. § 6 befreit

 

§ 4 Ende der Mitgliedschaft

1.

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

Der Austritt ist dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären. Austrittserklärungen für minderjährige Mitglieder sind von den gesetzlichen Vertretern zu unterschreiben. Der Austritt ist mit einer Frist von sechs Wochen zum Quartalsende zulässig.

2.

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden,

- wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen,

- wegen Verstoßes gegen Beschlüsse der Mitgliederversammlung,

- wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins,

- wegen einer Schädigung des Ansehens des Vereins,

- wegen grob unsportlichen Verhaltens.

         3.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat er dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern. Hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an das Schiedsgericht zulässig. Sie muss schriftlich und binnen drei Wochen nach Absendung der Entscheidung eingelegt werden. Für die Einhaltung der Frist ist der Zugang des Schreibens bei dem Vorsitzenden des Schiedsgerichtes entscheidend. Das Schiedsgericht entscheidet abschließend.

4.

Ein Mitglied kann des Weiteren ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung durch den Vorstand mit der Zahlung von Beiträgen für zumindest ein Jahresquartal oder Umlagen länger als drei Monate im Rückstand ist. Der Ausschluss kann durch den Vorstand erst beschlossen werden, wenn seit Absendung des zweiten Mahnschreibens, das den Hinweis auf den Ausschluss zu enthalten hat, ein Monat vergangen ist.

5.

Mitglieder, deren Mitgliedschaft durch Kündigung oder Ausschluss erloschen ist, haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche gegen den Verein müssen binnen sechs Monaten nach Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief geltend gemacht und begründet werden.

6.

Ausgeschlossene Personen können auf Antrag, frühestens ein Jahr nach dem Ausschluss wieder Mitglied werden. Über den Antrag, der frühestens elf Monate nach dem Ausschluss gestellt werden kann, entscheidet der Vorstand. Gegen eine schriftlich zu begründende Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand kann der Antragsteller das Schiedsgericht innerhalb einer Frist von 14 Tagen anrufen. Die Frist beginnt mit dem Zugang des Ablehnungsschreibens bei dem Antragssteller. Das Schiedsgericht entscheidet abschließend.

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